Die Reise – Aufbruch

Es ist viel passiert. 

Seit Mai ist hier keine echte große Folge mehr gelaufen. Woran das liegt? Ich war auf einer Reise. Klingt nach weiten Flügen, monatelangen Reisestrapazen und vielen Stempeln in meinem Reisepass. Aber nein – gekommen bin ich nur bis an die holländische Grenze. Erlebt habe ich dennoch so viel wie auf einem Trip durch den malaysischen Dschungel. 

Die Idee war ganz einfach: Ich wollte, anders als bisher, keine geplanten Gespräche mit Menschen führen, sondern sehen, was passiert, wenn ich ungeplant und völlig ohne jeden Kontext auf Menschen treffe, die Geschichten zu erzählen haben. Lange habe ich selbst und mit Freunden überlegt, wie das am logischsten umzusetzen ist, wie eine solche Reise den Kern trifft: unbekannte Menschen treffen. 

Was ist geplant?

Im Rennen waren ein Gang über den Jakobsweg, eine Alpenüberquerung über den E5 oder ähnliche Strecken. Dort sind viele Menschen auf Sinnsuche unterwegs. Doch geht es im Leben ja nicht immer um Sinnsuche, sondern auch um die Themen des Alltags, die ich dort sicher nicht finden würde. Also haben wir weiter überlegt und sind zu folgendem Schluss gekommen: 

Ich packe meinen Rucksack und erfahre am Morgen meiner Abfahrt, wohin es geht. Ich kann nichts planen, kenne niemanden und habe zehn Tage Zeit, um wieder nach Hause zu kommen. 

Zehn Tage, das war die Zeit, die mir meine Frau Katha geschenkt hat, um dieser Idee nachzugehen.  Für dieses Geschenk bin ich ihr unendlich dankbar.

Denn es hat mir tatsächlich Türen geöffnet, die sich mir im normalen Leben nie geöffnet hätten. Ich habe Menschen getroffen, die mir selbstlos geholfen haben. Ich durfte (Lebens-)Geschichten erfahren, die mich zutiefst beeindruckt haben und gleichzeitig gesellschaftliche Zusammenhänge kennenlernen, die meinen Blick auf so manche Dinge deutlich verändert haben. 

All das habe ich mit einem kleinen Aufnahmegerät aufgenommen und für euch in den vergangenen Monaten zusammengestellt – erfahrbar gemacht. In den kommenden Wochen und Monaten könnt ihr diese zehn Tage mit- und nacherleben. 

Was gibt es in dieser Staffel zu hören?

Ich nehme euch mit auf einen Marsch entlang des Rheins, auf den Spuren der Römer, mit Geschichten von alten Zechen im Ruhrgebiet, mit Gesprächen über die Herausforderungen der deutschen Landwirtschaft, ihr könnt mit in die Schmiede eines Kunstschmiedes, mit in eine der letzten deutschen Mehlmühlen und natürlich auch in mein eigenes Tal der Tränen – die Blasen an meinen Füßen.  

Manchmal muss man nicht weit fahren, um ein Abenteuer zu erleben. Der Rhein in der Nähe der niederländischen Grenze

Erzählen werde ich all das mit einer zusammenhängenden Reportage. Es geht dabei auch um mich, um mein Seelenleben, insbesondere zu Beginn. Denn auch das gehört dazu: Diese Reise war auch persönlich eine große Herausforderung. Mit Übernachtungen alleine in der Natur, Feuer machen komplett ohne Hilfsmittel, der Überwindung fremde Menschen anzusprechen. Häufig musste ich in wenigen Sekunden entscheiden, ob ich meinem Gegenüber vertrauen kann. All das klingt aus der Ferne recht abstrakt und in unserer Fernsehwelt bereits Hundertmal von Hollywood durchgekaut. Doch wenn man selbst in der Situation ist, bedeutet es die Welt. 

Daher wünsche ich euch für die kommenden Wochen und Monate viel Spaß mit dieser – in meinen Augen – ganz besonderen 2. Staffel. Das Versprechen dieses Podcasts wird eindeutig eingehalten. Es ist der Podcast gegen das Hamsterrad und es ist immer viel schoenes dabei. 

Ich hoffe er animiert euch zum mithören und mitmachen.


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