Kennst du den Moment nach dem Kinobesuch?
Du hast den Saal gerade verlassen und musst dir erst einmal von der Seele reden was du alles in den vergangenen Stunden erlebt hast. Emotional und vielleicht sogar physisch? Meiner Frau Katha und mir geht es immer so. Und weil wir Freunde von Dramen sind, gibt es auch häufig lange Gespräche über Sinn und Unsinn des Films, die entscheidenden Momente und (für mich als Geschichtenschreiber) die Dramaturgie. Und genau da setzt die viel schoenes dabei Nachbesprechung an:

In diesem Podcast möchte ich mich mit etwas mehr Tiefe mit Dingen beschäftigen. und das geht am besten, in dem man darüber spricht. Daher möchte ich nach jedem Interview eine Nachbesprechung der vergangenen Folge aufnehmen. Und zwar mit dir und euch – und meiner Frau Katha. Zwischen den alle zwei Wochen erscheinenden Folgen, soll in den Off-Wochen jeweils eine Nachbesprechung der vergangenen Folge erscheinen.

Jeder ist eingeladen mir seine Meinung zur Folge zuzusenden, als Email oder als Sprachnachricht. Im Gespräch mit Katha spiegeln wir dann unsere eigenen Eindrücke mit denen von euch und versuchen dem Kern des Gespräches auf den Grund zu gehen.

Da bei den vorproduzierten Folgen logischerweise keine:r von euch mitmachen konnte, kommt hier unser erstes Gespräch zur Folge mit Schreibmaschinensammler Erik Schlicksbier.

Viel Spaß beim Hören!

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2 comments on “Nachbesprechung: Erik Schlicksbier, Schreibmaschinensammler

  1. Hi,

    vielen Dank für den Podcast. Ich habe mich sehr stark in dem von Erik Gesagtem wieder erkannt. Ist auch kein Wunder, ich bin auch derjenige von der österreichischen Presseagentur, den Erik erwähnt hat. 😀

    Aber auch so hat Erik sehr viel erzählt, mit dem ich mich identifizieren kann.

    Ich komme aus einem Beruf, in dem ich sehr viele Texte am Computer verfasse. Schreibmaschine habe ich ab Mitte der 80er noch in der Schule gelernt – aber sobald ich Anfang der 90er ins Berufsleben eintrat, habe ich eigentlich nur am Computer geschrieben. Irgendwann merkte ich in den letzten Jahren, dass ich in den Texten einfach nicht vorankam. Dass ich in einem Absatz stehen blieb und darüber grübelte, ob das genau das war, was ich sagen wollte. Oder ob ich den Absatz lieber weiter oben reinkopiere. Und ob ich dann etwas umschreiben muss, damit alles wieder passt. Ich brauchte dann immer sehr lange mit Artikeln. Und wenn einer fertig war, konnte ich nicht wirklich abschalten.

    Beim Tippen an der Schreibmaschine ist das anders. Es gibt nur eine Richtung: Vorwärts. Fehler bleiben, Gedanken werden festgehalten (und man kann auch wieder darauf zurückgreifen – anders bei Word: wenn man da was löscht…). Für mich wurde die Schreibmaschine zum Arbeitsgerät erster Wahl bei Kurzgeschichten und ersten Entwürfen. Danach kommt zwar wieder der Computer dran – aber das lustvollere Schreiben verschafft mir eher die Schreibmaschine.

    Liebe Grüße aus Wien

    Rodja

    PS: Ja, besorg Dir eine Schreibmaschine

    • Hallo Rodja,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich finde es spannend, dass du schreibst, dass dich die Möglichkeit etwas zu verschieben ohne es neu zu schreiben eher daran hindert schneller fertig zu werden. Eben weil ich keine Schreibmaschine habe und auch noch keine besessen habe, klingt das auf den ersten Blick fast verkehrt herum. Aber eben um mich selbst davon zu überzeugen, habe ich gestern begonnen auch mal nach einer Maschine zu suchen.
      Dein Kommentar hat mir vielleicht den letzten Ruck gegeben 🙂
      In diesem Sinne, danke dafür und liebe Grüße nach Wien
      Bastian