Heimkehr

Mein guter Freund und Wildnispädagoge Paul Seel

Nach zehn Tagen war es Zeit nach Hause zu kommen. Nur wie? Wenn ihr euch erinnert: Zum Ende der letzten Folge lag ich alleine in meiner Hängematte, irgendwo in einem belgischen Wald. Wie ich von dort nach Hause gekommen bin und was ich dabei gelernt habe, darüber spreche ich in dieser letzten Episode von Staffel 2, der Reisestaffel.

Wie schon ein paar Mal in dieser Staffel empfehle ich euch wieder zunächst zuzuhören und erst im Anschluss daran die Bildstrecke zur Folge zu betrachten. Es könnte sein, dass die Bilder ein wenig spoilern 😉

Dieses Mal gibt es keinen langen Text, dafür aber eine sehr ausführliche Bildstrecke. Denn, schauen wir der Tatsache ins Auge, es ist der 23. Dezember, kurz nach 23 Uhr. Da kommt nichts sinnvolles mehr aus mir raus 🙂

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und eine gute Zeit zwischen den Jahren. Ein gutes Neues gibt es noch nicht, denn vorher werden wir uns hier noch mal melden!

Alles Gute

Katha und Bastian

📸 Bildstrecke

Unser Lage in der Biwakzone in der letzten Nacht vor meiner Heimkehr. In Belgien darf in solchen Zonen kostenfrei übernachtet und Feuer gemacht werden
In den Biwakzonen gilt: Leave no trace. Jede:r baut alles zurück, auch die Feuerstelle, die wir daher neu ausgehoben haben
Hier wird der Drillbogen mit dem sich drehenden Stück Holz eingedreht
Dann heißt es vor und zurück bewegen, so schnell wie möglich. Wichtig ist ein guter Stand und die in diesem Fall linke Hand sehr nah am Unterschenkel abzustützen, damit sie guten Halt hat

Nun vorsichtig den glimmenden Abrieb von der Birkenrinde in das so genannte Vogelnest umschütten und hoffen, dass der glimmende Abrieb das Vogelnest entzündet. Nur gelegentlich vorsichtig etwas pusten.

Geschafft. Jetzt das Feuer schnell in die Feuerstelle bringen
In der Feuerstelle steht das Tipi schon bereit und Holz sämtlicher Größen liegt ausreichend daneben
Butter herstellen ist ganz leicht. Einfach Sahne in ein Glas füllen und so lange schütteln, bis sich die Butter absetzt
Dann mehrfach ausspülen mit Wasser und fertig ist die Butter. Zu Hause geht das natürlich auch mit der Küchenmaschine
Irgendwie hatten wir das Backpapier im Kessel vergessen. Daher war das Brot, sagen wir, etwas dunkel auf der Unterseite
Innen dennoch köstlich. Wir haben die Unterseite einfach abgesägt(!!)
Alles frische Zutaten für unseren Eintopf á la Belge
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